Mehr Bewegung in die Schule - Anregungen für eine Bewegte Schulkultur

 

Aktuelles Grundlagen Literatur Bewegte Texte Bewegungspausen Bewegte Schulen Links Materialien eMail zum Autor

Bewegte Schule aktuell

22.05.2016

Ein neues Buch - auch über die Bewegte Schule

Aus dem Vorwort (Auszüge):

Seit nunmehr 44 Jahren beschäftigte ich mich mit Fragestellungen des Bewegungs-, Spiel- und Sportunterrichts unter vielfältigen Perspektiven. Mein ‚offizielles' Ausscheiden ist für mich der Anlass, meine für mich auch heute noch wichtigen und bedeutsamen Veröffentlichungen zu einem Buch zusammenzufassen. Dieses Buch liegt nun vor Ihnen.

Welche Überzeugungen haben mein erzieherisches, didaktisches und methodisches Handeln im Unterricht mit Bewegung, Spiel und Sport geprägt, so, wie es in den in diesem Buch aufgenommenen Beiträgen von 1986 bis 2015 dokumentiert ist. Aus meiner heutigen Sicht kann ich es eindeutig beantworten.

Heute kann ich sagen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass alle Menschen handelnde Subjekte sind, die zur Bewältigung ihres Alltags Vorstellungen entwickeln, die als ‚Subjektive Theorien‘ begriffen werden. Menschen lernen und handeln vor dem Hintergrund ihrer Selbst- und Weltwahrnehmung und -interpretation. Auf diese ‚subjektiven Theorien‘ haben Lehrkräfte, wenn sie mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, keinen direkten Einfluss. Nur die Kinder und Jugendlichen sind in der Lage, ihre eigenen subjektiven Theorien, basierend auf Lernprozessen und Welterfahrungen, und dazu gehört auch ihre Bewegungsbiographie, entwickelt im Bewegungs-, Spiel- und Sportunterricht, zu verändern. In der ‚Subjektiven Theorie‘ wird allen Menschen, nicht nur Wissenschaftlern und intellektuellen Erwachsenen, also auch Kindern und Jugendlichen das Potential zu Reflexivität, Rationalität, Autonomie und Kommunikationsfähigkeit zugesprochen. Sie sind also grundsätzlich in der Lage, Ihre Sicht von der Welt auf der Grundlage von Lern- und Erfahrungsprozessen zu verändern und so ein befriedigendes Hineinwachsen in die Welt zu sichern.

Ich habe alle Beiträge dieses Buches einer kritischen Reflexion unterzogen und dabei die Frage gestellt, ob sie gegenüber ihrem Erscheinungsdatum auch den Anforderungen des Jahres 2016 entsprechen. Wenn erforderlich, habe ich leichte Überarbeitungen vorgenommen. Aber insgesamt kann ich feststellen, dass sich mein Denken zwar weiterentwickelt hat, dass sich mein bewegungspädagogischer Blick und mein darauf bezogenes didaktisches Denken ausdifferenziert hat, aber dass es grundsätzlich immer von der Überzeugung geprägt war, dass ein bewegungspädagogisch bedeutsamer Unterricht sich immer an Kind und an den Jugendlichen orientieren muss, für die er in schulischen und außerschulischen Zusammenhängen inszeniert wird.

Meine bewegungspädagogischen Reflexionen und meine daraus erwachsenden unterrichtspraktischen Beiträge sind unter drei verschiedenen Perspektiven in den ersten drei Kapiteln zusammengestellt. Sie werden in einem weiteren Kapitel ergänzt durch praktische Tipps für den Unterricht mit Bewegung, Spiel und Sport.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden im nächsten Kapitel meine Gedanken zum pädagogischen Ansatz einer Bewegten Schule.

Das letzte Kapitel ist den Fragestellungen einer personenorientierten Beratung gewidmet.

 

Der Inhalt des Buches

horizontal rule

Vorwort

horizontal rule

Bewegung, Spiel und Sport in der Schule -  - Grundlagen

o   Was ist nach unseren Vorstellungen guter Sportunterricht?

o   Die Bewegung steht im Zentrum – ein Plädoyer gegen die Überpädagogisierung des Bewegungs- und Sportunterrichts

o   Zum Phänomen der Angst bei Bewegung, Spiel und Sport

o   Hits für Kids - Wie bunt darf der Sportunterricht sein?

o   Bewegungslernen an Stationen

o   Methodenwerkzeuge

o   Offenheit planen

horizontal rule

Bewegungspädagogische Reflexionen

o   Die Selbsterziehung fördern

o   Paul, ein Bewegungskünstler mit Bewegungsfreude. Didaktische Reflexionen und Anregungen

o   ‚Sich für ein Thema erwärmen‘

o   ‚Wer kann am schnellsten …?

o   … acht mal …

o   Spielen im Sportunterricht der Grundschule- aus gesundheitserzieherischer Sicht betrachtet

o   Bewegungsleben und Sportunterricht. Chancen für sportartübergreifende Angebote in der Grundschule

o   Schulleben - Bewegungsleben - Sportunterricht. Grundlegende Gedanken und praktische Anregungen zum Schulleben in der Grundschule unter der Perspektive des Bewegungslebens von Kindern

horizontal rule

Praxis reflektiert - Praxis gestaltet

o   Füße - Bälle - Spiele

o   Der Indianerlauf

o   ‚Hase und Jäger‘? - Nein danke!

o   Basketball - Räume entdecken und nutzen

o   … warum nicht mal im Quergang? …

o   ‚Mit dem Ball kann ich’s am besten!‘

o   Vom Basketball zum Streetball und zurück

o   Zonenhockey statt Eishockey

horizontal rule

Unterrichtspraktische Tipps für Bewegung, Spiel und Sport

o   Organisieren von Bewegung, Spiel und Sport

o   ‚Joggi‘ - der Hase

o   ‚Joggi 2003‘

o   Zahlenkarten - eine nützliche Hilfe im Sportunterricht

o   Bunte Orientierung –Farben sind hilfreich bei der Organisation des Spielens und Bewegens

o   Auf die Beine - fertig – los

o   Bahn frei

horizontal rule

Bewegte Schule

o   Bewegte Schule

o   Sich für Bewegung Zeit nehmen

o   Schulen in Bewegung

o   Material für eine Dienstbesprechung zum Thema ‚Schulen in Bewegung‘

o   Schulprogramm und Bewegte Schule

horizontal rule

Personenorientierte Beratung

o   Strukturierte Beratungsgespräche mit Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern nach Unterrichtsbesuchen

o   Anhang: Übertragung des Beratungskonzepts an die Beratungssituation ‚Kollegen untereinander‘ oder ‚Kollege / Kollegin mit Schulleiter/ Schulleiterin‘

o   Beratungsfallen in Unterrichtsnachbesprechungen

o   „ … dann gehen wir eben … “

horizontal rule

Bibliographie

horizontal rule

Das Buch

‚Über Paul und andere Bewegungskünstler

– Bewegungspädagogische Reflexionen und unterrichtspraktische Anregungen

zu Bewegung, Spiel und Sport‘

richtet sich an Sportpädagogen, Sportlehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sowie an Studierende des Faches Sport, die an einer bewegungspädagogischen Auslegung des Unterrichts mit Bewegung, Spiel und Sport interessiert sind und unterrichtspraktische Hinweise zur Umsetzung eines am Kind orientierten Bewegungsunterrichts erhalten möchten.

Die Beiträge in diesem Buch eignen sich insbesondere für Ausbildungsveranstaltungen in der Universität und in den Einrichtungen der II. Phase der Lehrerausbildung, wenn es darum geht, handlungsfeldorientiert auszubilden und Erschließungsfragen, die Auszubildende an Universität und Schule bezüglich des Aufbaus ihrer Professionalität als Lehrkraft für Bewegung, Spiel und Sport (nicht nur) in der Grundschule haben, selbständig zu beantworten.

Aber auch junge und erfahrene Lehrkräfte in der Schule finden in diesem Buch eine Fülle von Anregungen zur Reflexion ihres bewegungspädagogischen und didaktischen Handelns im eigenen Spiel-, Bewegungs- und Sportunterricht. Sie finden vielfältige unterrichtspraktische Beispiele und Ideen dafür, ihren eigenen Unterricht an den subjektiven Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen zu orientieren und sie als Akteur und eigenverantwortliche Mitgestalter ernst zu nehmen.

Wie können Sie dieses Buch bestellen? Das Buch kann durch eine eMail oder eine SMS an die unten stehende eMail-Adresse oder Handynummer, bitte mit Angabe von Namen und Adresse bestellt werden:

eMail: klupsch-sahlmann@unitybox.de

SMS à 0177860102

Der Preis des Buches beträgt 19,80 €. Wenn erforderlich, werden Versandkosten in Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten fällig.

05.09.2015

Eine neue Veröffentlichung zur 'Bewegten Schule'

Die Kollegen Heinz Hundeloh, Lutz Kottmann und Rolf Peter Pack haben ein neues Buch zur Bewegten Schule veröffentlicht. Im MEYER & MEYER Verlag erschien vor Kurzem das Buch

Bewegungsfreudige Schule - Mit Bewegung Schulqualität entwickeln

Im Klappentext wird das Anliegen des Buches vorgestellt:

Bewegte Schule, Bewegungsfreundliche Schule, Bewegungsfreudige Schule – es gibt verschiedene Begriffe für dasselbe Grundanliegen: Schulen sollen bewegungsfreundlicher und das Schulleben der Schülerinnen und Schüler soll bewegungsfreudiger werden.

Für die Verwirklichung der Zielsetzung, Unterricht und Schulleben bewegungsfreudig zu gestalten, gibt es – abgesehen von vielen guten Beispielen auf allen Schulstufen und in allen Schulformen – eine Fülle von Programmen, Initiativen, Hilfen und Anregungen. An vielen Schulen (oftmals auch bei der Schulaufsicht) besteht jedoch immer noch Unklarheit über die Bedeutung von Bewegung und Sport für die Schulentwicklung, insbesondere die Förderung der Unterrichts- und Schulqualität. Es wird häufig nicht zur Kenntnis genommen, dass die Implementation der Idee der Bewegungsfreudigen Schule die Qualitätsentwicklung der Schulen maßgeblich beeinflusst.

Nach vorliegenden Erkenntnissen der Schulentwicklungsforschung wird eine nachhaltige Implementation der Idee der Bewegungsfreudigen Schule vor allem dann gelingen, wenn sie als Teil eines systematischen Schulentwicklungsprozesses verstanden und umgesetzt wird. Ebenso ist es erforderlich, die Umsetzung der Idee der Bewegungsfreudigen Schule stärker als bisher mit der Ganztagsschulentwicklung zu verknüpfen. Durch die Integration von schulischer und außerschulischer Kinder- und Jugendbildung, die Erweiterung des zeitlichen Rahmens für außerunterrichtliche Veranstaltungen und die vielfältigen Vernetzungen in der lokalen Bildungslandschaft könnten bewegungsfreudige Ganztagsschulen Beispiel- und Impulsgeber für die bewegungsfreudige Schulentwicklung sowie für die bewegungsfreundliche Gestaltung des Lebensraums von Kindern und Jugendlichen sein.

Vor diesem Hintergrund orientieren sich die in dieser Broschüre beschriebenen konzeptionellen Grundlagen und praktischen Umsetzungshilfen für die Idee der Bewegungsfreudigen Schule an Prinzipen der Schulentwicklung, der Prävention im Kindes- und Jugendalter und am Konzept der Ganztagsschulen. Gebündelt werden diese Bezüge im Konzept Gute gesunde Schule, das bereits in vielen Ländern etabliert ist. Ziel der Broschüre ist es, allen für die Verwirklichung der Idee der Bewegungsfreudigen Schule Verantwortlichen und daran Interessierten Hilfen und Anregungen für eine bewegungsorientierte Schulentwicklung im Sinne der Guten Gesunden Schule an die Hand zu geben.

 

18.11.2012

So geht die Bewegte Schule nicht oder: Es gibt noch viel zu tun

Wenn ich vor jungen Kolleginnen und Kollegen Vorträge über die Bewegte Schule halte und auf Bewegungseinschränkungen hinweise, dann erwidern die Zuhörerinnen und Zuhörer richtigerweise, dass es an Ihrer Schule doch deutlich anders ist und dem Bewegungsbedürfnis der Kinder in vielfältiger Weise nachgekommen wird. Das ist wirklich so, und das stelle ich auch fest. Aber ich mache auch immer wieder die Feststellung, dass es immer noch Schulen gibt, in denen vielfältiger Nachholbedarf besteht.

Beispiel 1:

Ein schwieriger verhaltensauffälliger Schüler wird, weil er sich (wieder einmal) nicht an die Regeln im Sportunterricht gehalten hat, von der nächsten Sportstunde ausgeschlossen und muss den Unterricht in einer anderen Klasse verbringen. Ohne auf die Rechtmäßigkeit dieses Unterrichtsaussschlusses einzugehen (auch wenn es einen 'Vertrag' zwischen Mutter, Kind und Lehrern gibt, die diese Strafe vorsehen), so kann ich nur dafür plädieren, diese sinnlose Regelung sofort aufzuheben: Sich an die Regeln des Sportunterrichts zu halten lernen Kinder nur im Sportunterricht! Ich habe der Schulleiterin angeboten, Hinweise zu geben, wie dies klappen kann, aber sie hat mir geantwortet: 'Das klappt aber so!'

Beispiel 2:

Nach einem Vortrag vor Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern kommt ein junger Kollege zu mir und bittet mich um Rat. An seiner Schule gibt es die Regel: Im Schulgebäude dürfen Kinder nicht rennen! Und wer sich gegen diese Regel verhält, darf an diesem Tag nicht mehr in die Pause, sondern muss in der Klasse bleiben. Und dies wird auch streng so gehandhabt. Welcher Unsinn: Das Kind rennt in aller Regel, weil es sich bewegen will,und wird damit bestraft, sich nicht bewegen zu können. Ich habe dem jungen Kollegen vorgeschlagen, die Regel vielleicht unter der Perspektive von Einsicht zu formulieren: Damit wir uns und andere Kinder nicht gefährden, versuchen wir, im Gebäude möglichst nicht zu rennen. Und bei Nichteinhaltung der Regel gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, in Gesprächen Einsicht zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass sich alle sicher im Schulgelände bewegen.

Für weitere Beispiele, für den Hinweis auf gelingende Regeln und Maßnahmen der Einhaltung bin ich immer sehr dankbar und gerne bereit, dies hier auch zu veröffentlichen.

3.3.2012

Bewegte Schule und Bewegte Pause - zur Praxis in der Sekundarstufe II

'Bewegungslernzeit', so heisst das aktuelle Heft der Zeitschrift Sportpädagogogik (März 2012). Milla Nicolai und Thomas Woznik berichten im Forum der Zeitschrift über 'Bewegte Pause in der Sek II', vgl. Seite 32-34.

Damit wird eine Lücke etwas gefüllt: Die Lücke mit konkreten Beispielen zur Bewegten Pause in der Sekundarstufe II. Ohne konkret an dieser Stelle den hier vorliegenden Beitrag kritisch zu reflektieren, so möchte ich dennoch darauf hinweisen und zur Diskussion anregen, zumal grundlegende konzeptionelle Gedanken zum Konzept für eine Bewegte Pause vorgestellt werden, aus denen folgende Prinzipien gefolgert werden:

  1. Prinzip der aeroben Belastung

  2. Prinzip der Auswahl kreuzkoordinativer Übungsformen

  3. Prinzip der Auswahl von Ganzkörperübungen

  4. Prinzip der Steigerung der koordinativen Anforderungen

  5. Prinzip der Schwerpunktbildung von Trainingsphasen

Ob sich dieses Konzept letztlich als tragfähig erweist, bleibt abzuwarten. Aber anregend sind die Gedanken auf jeden Fall.

3.3.2012

Literaturempfehlung

An dieser Stelle möchte ich Literaturempfehlungen geben, lesenswerte Bücher für alle, die sich für Bewegungskonzepte an Schulen interessieren, die Ihren Ganztag mit Bewegung gestalten:

Böcker, Petra / Laging, Ralf (Hrsg.): Bewegung, Spiel und Sport in der Ganztagsschule. Schulentwicklung, Sozialraumorientierung und Kooperation, Schneider-Verlag Hohengehren: Baltmannsweiler 2010

Becker, Aline / MIchel, Matthias / Laging, Ralf (Hrsg.): Bewegt den ganzen Tag. Bewegungskonzepte in der ganztägigen Schule (DVD mit 128seitigem Begleitbuch, Schneider-Verlag Hohengehren: Baltmannsweiler 2011 (2)

3.1.2012

Hartmut Weber, Lehrer an einer berufsbildenden Schule, der Heinrich Emanuel Merck Schule in Darmstadt schreib mich vor mehr als einem Jahr an. Er verwies darauf, dass er an seiner Schule bewegte Unterrichtssequenzen praktiziert, und dies erfolgreich seit mehreren Jahren. Grundlage für seine Arbeit sind die Anwendungsfelder des Psychodramas.

Ich habe ihn gebeten, eine kleine Einführung zu schreiben und die entsprechenden Hinweise zur Plattform www.psychodrama-netz.de zu geben. Dem ist er vor langer Zeit schon nachgekommen. Ich finde leider jetzt erst die Gelegenheit, seinen Text hier als Anregung zur Veröffentlichen.

Lieber Herr Kollege Weber, herzlichen Dank für die Anregungen, in denen deutlich wird, wie ein bewegter Unterricht auch im Berufskolleg gestaltet werden kann.

Aber ich darf noch einen Hinweis geben: Zu einem richtigen bewegten Unterricht werden Ihre Beispiele erst dann, wenn die bewegungs- und körperbezogenen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler zum Gegenstand der Auswertung und zum Feld der neuen (Lern-)Erfahrungen werden.

Hier folgt nun der Text von Herrn Weber:

Unterricht beginnt.

Wie immer: laut! Einfach anfangen? Dann hört keiner zu. Oder: "Kommt bitte mal nach vorne! Ja, alle!". Nun im engen Kreis: "Wie geht es euch? Zeigt mal eure Stimmung mit einer Geste oder Bewegung. Die anderen machen nach, was sie gesehen haben."

Spätestens nach der dritten Vorstellung wird gelacht. Es wird immer mutiger und fröhlicher. Wenn sich alle gesetzt haben, sind sie im Unterricht angekommen. Der Lehrer wird wahrgenommen; auch er hat mitgelacht.

Viele psychodramatische Methoden werden in diesem Einstieg angesprochen: Standbilder, Skulpturen, sich spontan und kreativ bewegen, Spiegeln, den Gruppenrhythmus spüren, sich in den anderen reinfühlen. Und zuhören. Aber auch die Akzeptanz eines Leiters.

Das Verfahren Psychodrama ist bekannt aus der Sozialpsychologie und Therapie. Sein Begründer Jacob Levy Moreno erkannte, dass die Gruppe als therapeutisches Setting dem der Einzeltherapie häufig überlegen ist.  Moreno hat seine ersten Erfahrungen jedoch in der Erwachsenenbildung mit Improvisationstheater und in der Arbeit mit Kindern durch Märchenspiele gesammelt. Er spürte die heilende Wirkung des improvisierten Spiels, die Freude und den Spaß dabei. Die Darsteller, Kinder und Erwachsene, kreierten sich ihre Rolle und füllten sie in gemeinsam entwickelten Szenen aus.

Im Weiteren entstand eine Vielfalt von Methoden, die im Unterricht oder auf Seminaren angewandt eine Bereicherung des herkömmlichen pädagogischen Kontextes (Unterricht oder Erwachsenenbildung) ermöglichen.

  * Die "Lebendige Zeitung": Ein Zeitungsartikel wird von Gruppen Schülerinnen und Schülern nachgespielt. Jede Gruppe entwickelt den Mut, sich lebendig darzustellen. Die Möglichkeiten von Sprache, Mimik und Gestik werden ausprobiert. Auch Verkleidung ist möglich. Die Zuschauer versuchen das Thema zu entdecken.

Diese Methode kann im Politik- und Sprachunterricht eingesetzt werden.

* Im Fachunterricht, bei dem ein Schwerpunkt auf Präsentieren vor Kunden gelegt wird (Beispiel Körperpflege oder Textiltechnik und Bekleidung) ist Stegreifspiel ein Konzept, das ein spontanes Handeln ohne festgelegtes Konzept ermöglicht. So kann eine Geschäftssituation mit mehreren Kunden unterschiedlicher Wünsche und zwei Verkäuferinnen dargestellt werden. Die Berufsschüler entdecken in den eingenommenen Rollen ihre Qualitäten, lernen sich durchzusetzen, zu strukturieren und werden mutig ihre Grenzen entdecken.

* Besonders am Schulanfang kann sich eine Klasse oder Studierende, statt dem Erzählen vom Sitzplatz aus, nach Alphabet, Wohnort oder Geburtsort aufstellen (Aktionssoziometrie). Kommunikation untereinander wird ermuntert. Es entwickeln sich Beziehungen, der Einzelne fühlt sich nicht mehr fremd.

* Im Politik-, Wirtschaftskunde- und Geschichtsunterricht eignet sich das Soziodrama zur Darstellung und Erleben von gesellschaftlichen Konflikten. Die Schüler schlüpfen in typische Rollen der Kontrahenten einer aktuellen politischen Auseinandersetzung. Im freien Spiel werden die gewählten Rollen dargestellt und interpretiert. Es folgt eine zweite Sequenz mit Rollentausch in die jeweilig andere Rolle. Zum Schluss werden die Erlebnisse in den Rollen (Rollenfeedback) und das eigene Bekannte zu dem Erlebten (Sharing) mitgeteilt.  

* Auch im Informatikunterricht ist spontanes Handeln möglich. Algorithmen, um von Punkt A zu Punkt B im Klassenzimmer zu kommen, können von Arbeitsgruppen erstellt werden. Eine jeweils andere Gruppe stellt die Rolle des Ausführenden und versucht Sequenzen, Schleifen und Abfragen, wie sie auf dem Papier präsentiert wurden, umzusetzen. Von der erstellenden Gruppe werden "Softwarefehler" notiert und am Ende besprochen. Nicht ohne heftig darüber gelacht zu haben.  

* Im Elektrotechnikunterricht: Die Darstellung von elektrotechnischen Größen kann in bewegten Szenen (kleine Vignetten) und Skulpturen verdeutlicht werden. Spannung kann sehr unterschiedlich mit dem Körper dargestellt werden. Strom kann z.B. eine mehr oder weniger breite Schülerkette sein, die sich durch das Klassenzimmer schlängelt.  

Die Plattform: www.psychodrama-netz.de nimmt Beispiele, die aus dem Umfeld des Psychodramas erdacht wurden, auf und versucht Lehrkräfte hierzu zu gewinnen.

Beispiele:

Informatik: http:/www.psychodrama-netz.de/content/algorithmen-und-psychodrama-ueber-tische-und-stuehle-springen

Elektrotechnikunterricht: http:/www.psychodrama-netz.de/content/szenische-darstellung-von-spannung

Politik (Migration): http:/www.psychodrama-netz.de/content/migration-und-kulturelle-differenz-im-schulunterricht

Konfliktlösung, Entdecken der eigenen Fähigkeiten: http:/psychodrama-netz.de/content/rollentausch

4.12.2011

Folgende Anfrage erhielt ich von einer Studentin:

Sehr geehrter Her Klupsch-Sahlmann,

Im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit „Auswirkungen von Bewegung auf die Lernfähigkeit im Setting Grundschule“ suche ich Daten zu der Verbreitung von Bewegten Schulen in Deutschland.

Wie häufig kann man Bewegte Schulen in Deutschland inzwischen finden?

Bei meiner Recherche bin ich auf keine Informationen diesbezüglich gestoßen. Können sie mir gegebenfalls weiterhelfen?

Mit Dank und Gruß ...

Folgende Antwort habe ich gegeben:

Sehr geehrte Frau ... !

Ihre Frage vermag ich nicht zu beantworten. Es gibt meines Wissens nach keine Untersuchung, welche Verbreitung die Idee der Bewegten Schule in Deutschland hat. Dies zu untersuchen, wird auch deshalb schwierig sein, weil es zum einen eine systemische Ebene (Wie viel Schulen haben dies in Ihrem Schulprogramm?) und eine individuell-pädagogische (Welche Lehrkräfte integrieren Ansätze der Bewegten Schule in ihren Unterricht?) gibt. Zudem gibt es noch verschiedene Ansätze zur Theorie einer Bewegte Schule mit unterschiedlichen Zielsetzungen.

Ich gehe aber grundsätzlich davon aus, dass konkrete Daten nicht eine bedeutsame Rolle bei der Bearbeitung Ihres Themas spielen. Diese Daten selbst zu erheben, würde den Anspruch Ihrer Arbeit meines Erachtens nach bei weitem überschreiten.

Für Ihre Bachelor-Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Klupsch-Sahlmann

20.09.2010

Eine Schulempfehlung: Sportbetonte Schule Liebertwolkwitz

In der vergangenen Woche erhielt ich folgende eMail:

Sehr geehrter Herr Klupsch-Sahlmann,

ich habe Ihre Internetseite im Netz gefunden und war begeistert einen geistigen Mitstreiter gefunden zu haben.

Unsere Schule hat sich neben dem Sport auch dem bewegten Unterricht verschrieben und wir leben es wirklich - jeden Tag.

Wir würden uns freuen, wenn wir auf unseren Seiten gegenseitig links austauschen könnten. Sind Sie einverstanden?

Mit freundlichen Grüßen

Arnold, Schulleiter

*Sportbetonte Schule Liebertwolkwitz

Grundschule der Stadt Leipzig 04288 Leipzig Am Angerteich 2

034297-40110 Fax 034297-7-47405

www.sportgrundschule.de    Kontakt: sportgrundschule@gmx.de

Sehr geehrter Herr Kollege Arnold, natürlich bin ich einverstanden und habe Ihre eMail deshalb unter 'Aktuelles' und als Empfehlung bei den 'Bewegten Schulen' aufgenommen.

10.02.2010

Ein Literaturempfehlung für 'Bewegte Konzentrationsförderung im Unterricht'

Vor wenigen Tagen erhielt ich eine eMail mit einer Literaturempfehlung:

Sehr geehrter Herr Klupsch-Sahlmann,

wenn ich richtig geschaut habe, hätte ich noch einen Vorschlag, für die Literatursammlung. Ich beschäftige mich, im Rahmen meiner Staatsarbeit, mit dem Thema Aufmerksamkeit im Unterricht im Bezug auf Bewegungspausen und Entspannungsgeschichten. Daher möchte ich für die Literaturliste Witting/Dörken "Bewegte Konzentrationsförderung" vorschlagen. 

Mit freundlichen Grüßen

Ina Ferchland, Studentin Lehramt GYM mit den Fächern Sozialwissenschaften und Pädagogik

Gerne komme ich dieser Empfehlung nach. Aus 'sportfachbuch.de' habe ich folgende weitere Informationen entnommen:

Kinder mit Konzentrationsproblemen haben nicht nur in der Schule große Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen, sondern sind auch in ihrem Spiel- und Freizeitverhalten beeinträchtigt. Die Folgen sind meist Frustration und mangelndes Selbstbewusstsein. Das neu entwickelte Konzept der "Bewegten Konzentrationsförderung" schafft hier einen wirkungsvollen präventiven und therapeutischen Lösungsansatz. Durch den Wechsel von Bewegung und kognitiven Leistungen lernen Kinder, sich spielerisch zu konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit bewusst zu steuern. Die Autorinnen stellen in diesem Buch 100 ihrer in der Praxis erfolgreich eingesetzten Spiele und Übungen zur Konzentrationsförderung vor und differenzieren dabei nach den verschiedenen Wahrnehmungen und Verhaltensformen. Das Buch richtet sich an Lehrer, Erzieher, Therapeuten und Übungsleiter und ist zudem allen Eltern zu empfehlen, deren Kinder Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren.

Antje Witting ist Diplom-Sportlehrerin mit der Zusatzqualifikation Psychomotorik und Sportförderunterricht und ist u.a. als Referentin beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen tätig. Yvonne Dörken ist Diplom Heilpädagogin mit der Zusatzqualifikation Psychomotorik und gibt an der Universität Köln Weiterbildungen zum Thema "ADHS bei Kindern". Beide Autorinnen arbeiten außerdem im Kölner Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsstörungen und sind als Referentinnen an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie im Frühförderzentrum tätig.

04.05.2009

Ein neues Beispiel für den Baustein 'themenerschließendes Bewegen im Unterricht'

Bei meinen Überlegungen zur Bewegten Schule habe ich den Baustein 'themenbezogenes Bewegen im Unterricht' überarbeitet und spreche nun vom 'themenerschließendem Bewegen'. Dies erläutere ich ausführlich hier auf meiner Homepage, zu finden im 'Haus der Bewegten Schule' unter dem entsprechenden Baustein. Ein Kollege von mir, Hauptseminarleiter an einem Seminar für das Lehramt an der Grundschule hat mir von seiner Hauptseminarsitzung zum Thema 'Übergänge' (Kindergarten - Schule / Grundschule - weiterführende Schule) berichtet. Seine Gedanken stelle ich im Zusammenhang mit meinen Ausführungen zum themenerschließenden Bewegen vor, bitte klicken sie hier. Es lohnt sich, dort nachzulesen, weil dieses Beispiel nicht nur mit Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern, sondern auch mit den Kindern in der Grundschule durchgeführt werden kann und ein exzellentes Beispiel für mein Verständnis von 'themenerschließendem Bewegen' in der Schule ist.

Schauen Sie doch einfach einmal auf dieser Seite nach.

03.05.2009

Bewegung am Krefelder Vera Beckers Berufskolleg

" 'Die Arme sind ganz locker, die Schultern entspannt und lose, wir gehen langsam in die Knie ...' Lehrer Hans-Jörg Ballhausen macht die fließenden Qigong-Bewegungen vor, seine Schülerinnen ahmen sie nach. Die Stühle und Tische sind an die Seite gerückt im alten Klassenraum des Vera Beckers Berufskollegs, es hersrscht eine entspannte Atmosphäre. ...

 

Unter der Internetadresse http://www.forum-schule.de/fs23/gesundheit/ finden interessierte Leserinnen und Leser im Internet einen Bericht aus der Zeitschrift 'forum schule. - Magazin für Lehrerinnen und Lehrer mit der Überschrift: Auch die Lehrer turnen mit.

Ich hoffe natürlich, dass auch die Lehrerinnen mitturnen!

Der Beitrag informiert über das bewegungsfreundliche und gesundheitsorientierte Profil dieses Berufskollegs und macht Mut, es vielleicht auch einmal am eigenen Berufskolleg zu versuchen.

10.02.2009

Bewegter Religionsunterricht

Der Bewegte Religionsunterricht eröffnet für unterschiedlichste Schularten und Jahrgangsstufen ein Begegnungsfeld für Schülerinnen und Schüler, mit religiösen Themen und Fragen umzugehen, sie in leiblichen Handlungsvollzügen zu untersuchen, verschiedene räumliche und geistige Perspektiven zu gewinnen, zu deuten und zu werten und sich eigener Standpunktmöglichkeiten gewahr zu werden.

Dabei wird von einem erweiterten Erkenntnisbegriff ausgegangen: Erkenntnis ist mehr, als was in Sprache gefasst werden kann. 'Erkennen' ist eine veränderte Sicht- und Erlebnisweise durch eine Reorganisation der Achtsamkeit.

Ein Lernverbund von Motorik, Sensorik, Emotion und Kognition im Religionsunterricht ermöglicht den Lernenden eine religiöse Symbolbildung in sprachlichen wie nichtsprachlichen Denkprozessen.


Elisabeth Buck arbeitet an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Lehrstuhl für Musikpädagogik und -didaktik (Feldkirchenstr. 21, 96052 Bamberg) und betreut die hier angesprochene Internetseite, die für alle Religionspädagoginnen und Religionspädagogen von Bedeutung sein sollte und ein interessantes Konzept für einen bewegungsbezogenen Unterricht vorstellt.

Die Webseite zum Bewegten Religionsunterricht finden Sie hier.

Bei Wikepedia finden Sie ebenfalls Informationen.

09.02.2009

Reiner Hildebrandt-Stramann: Lernen mit Leib und Seele

Es kommt nicht von ungefähr, dass ich an dieser Stelle unter 'aktuell' schon wieder eine Literaturempfehlung für meinen Kollegen Reiner Hildebrandt-Stramann gebe. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift 'Sportunterricht' hat er den Beitrag 'Lernen mit Leib und Seele veröffentlicht, der im Klappentext wie folgt vorgestellt wird:

"Der Beitrag geht von der anthropologischen Einsicht aus, das Leibliches und Geistiges beim Lernen nicht nur eine Einheit bilden, sondern beim Lernen auch die gleiche Wertigkeit besitzen. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der PISA-Studie gewinnen Erkenntnisse, die eine Förderung der Lernleistungen durch ganzheitliche Ansätze des Lehrens und Lernens im Schulalltag nahe legen, an Bedeutung. Beispiele für solche ganzheitlichen Ansätze sind Konzepte des Bewegten Lernens. In diesem Beitrag werden Konzepte des Lernens mit und durch Bewegung beschrieben. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die empirischen Befunde nur einen schwachen Zusammenhang zwischen Bewegung und Lernleistung belegen. Gleichwohl gibt es für die Verbindung von Lernen und Bewegung verschiedene theoretische Begründungen, von denen lerntheoretische, leibanthropologische und neurophysiologische Begründungen dargelegt werden" (Sportunterricht 58 (2009) 1, 31).

Wer sich für die Grundlagen der Theorie einer Bewegten Schule interessiert, ist dieser Beitrag als unverzichtbare Basisliteratur zu empfehlen:

Hildebrandt-Stramann, Reiner: Lernen mit Leib und Seele, in: Sportunterricht 58 (2009) 1, 31

04.02.2009

Bewegte Schule - Schule bewegt gestalten

Mein Kollege Reiner Hildebrandt-Stramann hat ein neues Buch zur Bewegten Schule herausgegeben, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Jeder, der sich mit den grundlegenden Fragen der 'Bewegten Schule' auseinandersetzen möchte, findet hier den richtigen Artikel.

Im I. Kapitel führt der Herausgeber selbst in das Thema 'Bewegte Schulkultur - Konzeptentwicklung'. In den folgenden Kapiteln stellen ausgewählte Fachleute weitere Grundlagen zur Bewegten Schule vor:

Historische Vorläufer einer  Bewegten Schule

Zur Gestaltung eines bewegten Schullebens

Zur Gestaltung eines bewegten Unterrichts

Organisation und Gestaltung bewegter Räume

Forschungsergebnisse zur bewegten Schulkultur

Das genaue Inhaltsverzeichnis finden Sie, wenn Sie den folgenden Link öffnen und dann die pdf-Datei klicken. Ich verspreche Ihnen: Alle Ihre Fragen werden von den Autorinnen und Autoren dieses Buches beantwortet. Allerdings nur dann, wenn Sie Interesse an einer qualitativen Ausgestaltung von Bewegter Schulkultur haben und nicht vordergründig nach Beschäftigungsgelegenheiten für Schülerinnen und Schüler suchen, damit diese später sich besser konzentrieren können.

Unter dem Link finden Sie auch die genauen bibliographischen Angaben.

05.01.2009

Landesauszeichnung Bewegungsfreudiger Schulen in Nordrhein-Westfalen 2008

Bewegung ist längst nicht mehr nur allein eine Aufgabe des Sportunterrichts, sondern findet mehr und mehr Einzug in den Unterricht der anderen Fächer. Die Zusammenhänge von Bewegung und Lernen bekommen eine immer größer werdende Bedeutung im Schulalltag. „Es ist das Ziel, die Freude am Lernen, Unterrichten, Spielen, Diskutieren und Planen zu erhöhen. Auf der anderen Seite kann man durch Bewegung Frust abbauen und gemeinsam neuen Elan gewinnen“, betonte Schulministerin Barbara Sommer.

Das Land Nordrhein-Westfalen zeichnet nach 2004 und 2006 in diesem Jahr zum dritten Mal Schulen aus, die sich ein besonders bewegungsfreudiges Profil geben. Mehr als 300 Schulen hatten sich um die Auszeichnung beworben. Eine Expertenjury hat 19 Hauptpreisträger ausgewählt, die neben dem Gütesiegel „Bewegungsfreudige Schule NRW 2008“ einen Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro erhalten. Weitere 28 Schulen werden mit 500 Euro ausgezeichnet. Sechs Schulen, die sich trotz besonders schwieriger Bedingungen auf den Weg zu einer Bewegungsfreudigen Schule begeben haben, erhalten einen Sonderpreis.

Auf folgender Internetseite finden interessierte Lehrerinnen und Lehrer Informationen. Die Namen der 53 Schulen, die sich um die Landesauszeichnung beworben haben und ausgezeichnet wurden, sind aufgeführt. Jede Schule für sich ist schon einmal eine bewegungsfreudige Schule. Schade, dass die Internetadressen der einzelnen Schulen nicht aufgeführt sind, denn dann wäre es leichter, sich über die einzelnen Schulen zu informieren.

Aber wahrscheinlich hilft die Suchmaschine Google weiter. Einfach den Namen der Schule und den Ort eingeben. Vielleicht werden Sie fündig. Es lohnt sich wahrscheinlich in den meisten Fällen.

Auch ich werde recherchieren und die Links der Schulen unter der Schaltfläche 'Bewegte Schulen' aufführen.

15.12.2008

Bewegungsfreudige Schulen in Niedersachsen

„Bewegte Schule“ hat die Aufgabe, ganzheitliches Lernen zu fördern, Schulleben zu gestalten und Schulentwicklung zu unterstützen.

Schule bewegen heißt unserem Verständnis nach, Schule zu verändern durch eine kind-, lehrer- und lerngerechte Rhythmisierung des Unterrichts, durch bewegtes Lernen, durch bewegte Pausen, durch bewegte Organisationsstrukturen, durch bewegtes Denken und durch Öffnung von Schule. Dazu gehört auch die Erschließung von neuen Lernformen im Kontext der neuen Medien. Bewegtes Lernen setzt innere Bewegung voraus, dabei kann die Serviceleistung neuer Medien helfen.

Auf folgender Internetseite finden interessierte Lehrerinnen und Lehrer und Eltern Informationen und praktische Anregungen zur Arbeit in einer Bewegungsfreudigen Schule.

Symposion 'Lernen und Bewegung' im Landesinstitut für Schule in Soest

Am 18. und 19. November 2003 veranstaltete das Landesinstitut für Schule im Auftrag des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen und des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport mit Unterstützung des Gemeindeunfallversicherungsverbandes Westfalen-Lippe und des Landesportbundes NRW ein überregionales Symposion zum gegenwärtig viel diskutierten Zusammenhang von Lernen und Bewegung.

Haben die Diskussion den Zusammenhang von Lernen und Bewegung geklärt? Sind die Begründungen für diesen Zusammenhang deutlich geworden? Ich meine nein. Deutlich geworden ist vielmehr, dass es noch enormer Anstrengungen bedarf, um die vermuteten Zusammenhänge auf einer gesicherten empirischen Basis nachweisen zu können. Gerade in der Situation des Zweifels ist es lohnenswert, die Fachbeiträge und Diskussionen nachzulesen. Deswegen empfehle ich die Dokumentation dieser Tagung, die Interessierte bei der unten aufgeführten Internetseite nachlesen können.

näheres finden Sie unter: http://www.schulsport-nrw.de

vgl. Sie in diesem Zusammenhang auch die 'aktuelle Information' auf dieser Seite zum Themenheft der Zeitschrift forum schule!

Beweismangel für Bewegungsmangel

Beiträge zum Thema «Bewegungsmangel im Kindesalter» haben in den letzten Jahren Konjunktur - vor allem in den Medien, aber auch in der so genannten wissenschaftlichen Literatur'. Darunter befinden sich nicht nur Bekenntnisbeiträge (vgl. Schmidt 1998; Zimmer 1993), sondern auch solche, die die Frage empirisch beantworten wollen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings auch dort, dass die Beweise für den behaupteten Bewegungsmangel dürftig sind und dass sie oft die notwendige Sorgfalt im wissenschaftlichen Arbeiten vermissen lassen.

Um dieses zu belegen, geht Jürgen Kretschmer in zwei Schritten vor.

In einem ersten Teil berichtet er über Studien zur motorischen Leistungsfähigkeit. Dabei stellt er auch die aktuellen Ergebnisse seiner Untersuchungen von Grundschülern in Hamburg vor.

In einem Tei geht er auf die Interpretationen der Studien ein und prüft sie auf ihre immanente Stimmigkeit hin. Und schließlich: Welche Rolle spielen Interessen bei der empirischen Erforschung? Wie geht man um mit Ergebnissen, deren Folgen man nicht einschätzen kann oder nicht verantworten will?

Dieser Beitrag in zwei Folgen ist unverzichtbar für alle, die sich differenziert mit dem vorgeblichen Problem des Bewegungsmangels in der veränderten Kindheit auseinandersetzen wollen. Für die Diskussion um die Bewegte Schule ist dieser Beitrag unverzichtbar.

Kretscher, Jürgen: Beweismangel für Bewegungsmangel - Teil 1: Ergebnisse, in: Sportpädagogik 27 (2003) 5, 64 - 67 - Teil 2: Deutungen und Reaktionen, in: Sportpädagogik 27 (2003) 6, 42 - 45 

Lernen und Bewegung - Themenheft forum schule.

"Bewegung ist nicht nur Sache des Sportunterrichts. Neu ist das nicht: "Übe unablässig den Leib, mache ihn kräftig und gesund, um ihn weise und vernünftig zu machen", war schon bei Rousseau 1778 zu lesen. Immer häufiger berichten Schulen, die Bewegung als zentrale Elemente im Schulleben und auch im Unterricht berücksichtigen, von größeren individuellen Lernerfolgen, von abnehmenden Aufmerksamkeitsstörungen, einer besseren Lern- und Arbeitsatmosphäre und sogar von geringerer Gewaltbereitschaft."

Mit diesen Worten leitet das Redaktionsteam von forum-schule das Themenheft 'Lernen braucht Bewegung' ein. Etwas lästerlich möchte ich allerdings anmerken, dass sich der Kollege Rousseau im Grabe herumdrehen würde, wenn er seine Aussage in einem Zusammenhang mit hirngerechtem Lernen wiederfinden würde.

Die einseitige Ausrichtung des Heftes auf hirnphysiologische Vorgänge verstellt etwas den Blick auf das, was aus meiner Sicht wichtig und auch in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen worden ist: Die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern - und dazu trägt das Konzept einer Bewegten Schule  bei - ist bedeutend für das Lernen in der Schule. Dennoch sollten sich Pädagogen den in diesem Heft aufgeworfenen Fragen nähern und sich mit ihnen auseinandersetzen. Inwieweit die Motorik wirklich eine unverzichtbare Bedeutung für das Verarbeiten, Speichern und Erinnern hat, konnte auch auf dem diesem Heft folgenden Symposion nicht geklärt werden. Vielmehr blieben viele Fragen offen und ungeklärt.

Ich empfehle die Lektüre dieses Heftes trotzdem, weil dieses Heft ein Themenfeld anstößt, mit dem sich Lehrkräfte aller Schulformen in Zukunft verstärkt auseinandersetzen müssen.

forum schule. Magazin für Lehrerinnen und Lehrer: Themenheft 2 (2003): Lernen braucht Bewegung, herausgeben vom Landesinstitut für Schule in Soest, vom Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe (GUVV Westfalen-Lippe) und vom Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverband (Rheinischer GUVV)

näheres finden Sie unter: http://www.forum-schule.de

Folgende eMail traf vor kurzem bei mir ein. Ich gestehe, dass sie mich richtig gefreut hat. Deswegen erlaube ich mir, sie hier zu veröffentlichen:

Lieber Herr Klupsch-Sahlmann,

in einem ICE nach Heidelberg erfuhr ich von ihrer Idee. Eine Schulreformerin aus Berlin beschrieb mir ihren Ansatz. Nun habe ich das in meinem Unterricht ausprobiert und bin beeindruckt. Ihre Idee ist so einfach, so logisch. Sie erinnert mich an das "Ei des Kolumbus". 

Auch ich denke im Gehen. Mir sind als Lehrer Situationen bekannt, in denen ich im Gehen gelehrt habe. In meinem Unterricht in einer Klasse mit hochbegabten Schülern ist diese Idee mit viel Skepsis aufgenommen worden. Doch es geht mit jedem Mal besser. Am letzten Samstag haben sie in einem nahegelegenen Park allein oder zu zweit gehend ihre Aufgabe bearbeitet. Wir haben eigene Grundlagen für bewegtes Lernen erstellt. Dann haben wir die "neue Methode" ausprobiert und unsere Vorgaben und Bedingungen verfeinert. Meine Schüler haben viele Lernstörungen, ja Behinderungen. Manche sind Ritalinpatienten. Interessant war für mich die Bemerkung einer Schülerin: Der entscheidende Grund, warum das Projekt nicht erfolgreich verlaufen ist, war ihre Angst vor den freilaufenden Hunden im Park... Sonst war es klasse...

Auch in Klausuren schicke ich Schüler, die nach 25 Minuten die Arbeit abgeben, zu einem kurzen Spaziergang hinaus. Selbst hier habe ich Erfolge zu vermelden. Der Schüler arbeitete danach wieder konzentriert. Dabei verbesserte sich beispielsweise die Leistung (in einer Arbeit) von einer mangelhaften auf eine knapp befriedigende Zensur. Ich hatte nach dem ersten Abgeben einen kleinen Strich hinter das Ende seiner bisherigen Arbeit gemacht. So konnte ich die Verbesserungen direkt ablesen.

Ich habe noch nicht alle Seiten ihrer sehr interessanten Ausführungen durchgelesen. Es sind immer wieder einfache und schöne Entdeckungen, die ich mache.

Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg bei Ihrer Arbeit

Ihr Christian Werner 

Zufriedener durch 'Bewegte Schule'. Auswirkungen auf Kinder im 4. Grundschuljahr

Dirk Gröbert, Wilhelm Kleine und Carola Podlich zeigen in ihrer Untersuchung auf, wie sich das Konzept einer Bewegten Schule auf die Zufriedenheit der Kinder auswirkt. Die Untersuchungsergebnisse werden unter den Gesichtspunkten

Meine Schule und Soziale Einheit Klasse

Gesundheitsempfinden und Meine Schule

Gesundheitsempfinden und Soziale Einheit Klasse

Gesundheitsempfinden und Schulzufriedenheit

Freizeit

Leistung

aufgearbeitet und die Daten interpretiert. Interessierte können die Untersuchung mit ihren ersten Ergebnissen in der Zeitschrift 'Sportpädagogik' nachlesen:

Gröbert, Dirk / Kleine, Wilhelm / Podlich, Carola: Zufriedener durch 'Bewegte Schule', in: Sportpädagogik 26 (2002) 3, 38-42 

Die "Bewegte Schule" auf dem Weg in die Praxis. Theoretische und empirische Analysen einer pädagogischen Innovation (Hg.: Thiel, Ansgar / Teubert, Heike / Kleindiesnt-Cachey, Christa)

Hiermit stelle ich Ihnen das aktuelle Buch zur Theorie und Praxis der Bewegten Schule vor. Zur Ihrer weiteren Information hier der Klappentext des Buches:

Kaum eine pädagogische Innovation erhält derzeit so viel Aufmerksamkeit wie die "Bewegte Schule". Trotz der intensiven Diskussion in der Fachliteratur und in der schulischen Praxis gibt es bislang kaum systematische Untersuchungen, die sich der Thematik sowohl theoretisch als auch empirisch nähern.

Diese Lücke schließt das vorliegende Buch. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:

 

- Was soll eine "Bewegte Schule" leisten? (Dabei bringt eine Systematisierung der in der Literatur vorzufindenden Begründungen Ordnung in den Dschungel der Argumente für eine "Bewegte Schule".)

- Aus welchen Elementen besteht überhaupt eine "Bewegte Schule"? (Hier werden Strukturmerkmale kategorisiert, die laut Literatur eine "Bewegte Schule" auszeichnen.)

- Wie wird die "Bewegte Schule" in der Praxis umgesetzt? (Antworten auf diese Frage gibt eine empirische Untersuchung an 52 Grundschulen in Ostwestfalen. Die Ergebnisse zeigen zunächst, dass es in der Praxis die unterschiedlichsten Wege gibt, das Konzept der "Bewegten Schule" umzusetzen, je nach gegebenen Rahmenbedingungen. Weiterhin wird deutlich, dass der Erfolg der Umsetzung bislang in hohem Maße vom Engagement einzelner Personen abhängt. Schließlich zeigen die Ergebnisse, dass bei der Lehrerschaft entwicklungsund lerntheoretische Argumentationen dominieren, d. h. Lehrerinnen und Lehrer halten die "Bewegte Schule" für besonders geeignet, um Vorraussetzungen für optimales Lernen in der Schule zu schaffen.

Bewegte Schule - Anspruch und Wirklichkeit. Grundlagen, Untersuchungen, Empfehlungen (Hg.: Regensburger Projektgruppe)

So lautet die neue Veröffentlichung zur Bewegten Schule vom Hoffmann-Verlag in Schorndorf, die mir im November zugeschickt worden ist. Mein erster Eindruck: Ein gelungener Beitrag zur Bewegten Schule, in dem ein breites Spektrum von Fragestellungen der Bewegten Schule gründlich aufgearbeitet und diskutiert werden.

Als einer der Autoren, der in diesem Buch mit seinem Ansatz kritisch gewürdigt wird, habe ich natürlich die Ausführungen zu dem von mir vertretenen pädagogischen Ansatz besonders aufmerksam und kritisch gelesen. Es sei mir erlaubt, an dieser Stelle eine kleine Antwort auf die kritischen Anmerkungen zu geben.

  Um die Antwort zu lesen, klicken Sie bitte hier!

Zur Ihrer weiteren Information hier der Klappentext des Buches:

Wie lässt sich mehr Bewegung in die Schule und die Schule in Bewegung bringen? Diese und andere Fragen der Schulentwicklung haben in der Sportpädagogik sowie in der Erziehungswissenschaft und auch im Schulalltag an Bedeutung gewonnen. Die Bewegte Schule ist eine Antwort darauf; mit ihr wird Bewegung zum Prinzip schulischen Lernens und Lebens.

Der vorliegende Band bilanziert die vielschichtige Diskussion um bewegte Schulen. Dabei sind Theorie und Praxis aufeinander bezogen: Ansprüche an eine bewegte Schule werden analysiert und 'der' untersuchten Schulwirklichkeit gegenübergestellt. Auf diese Weise gelingt es, Differenzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit genauer zu bestimmen und angemessen zu handhaben.

Der Band liefert fachliche Grundlagen und aktuelle Untersuchungsergebnisse, gibt aber auch konkrete Empfehlungen auf dem Weg zu einer bewegten Schule.

Schulkultur in Bewegung,

so lautet der Titel des Thementeils über die Bewegte Schule, den Reiner Hildebrandt-Stramann im Heft 10 der Zeitschrift Grundschule bei Westermann zusammengestellt hat. Die Beiträge in diesem Thementeil vermitteln vielfältige Einblicke in unterschiedliche Facetten einer bewegten Schulkultur. Im Einzelnen finden die Leserin und der Leser folgende Beiträge:

Hildebrandt-Stramann, Reiner: Grundschule in Bewegung - Bewegung in der Grundschule / Klupsch-Sahlmann, Rüdiger: Themenerschließendes Bewegen / Manfred Polzin: Welträume - Weltträume / Brinkmann, Ulrich: Die Hände entdecken und erleben / Laging, Ralf: Das unbekannte erforschen und beherrschen / Miedzinski, Klaus: 'Freies Spielen' auf der Bewegungsbaustelle / Beckmann, Heike + Beckmann, Claus: Die rollende Pause / Feldhaus, Clemens: Eigentlich muss ja jeder selbst über sich bestimmen .../ Worobcuk, Peter: Die bewegte Schule aus der Sicht eines Schulleiters

Das Heft enthält ebenfalls Rezensionen über wichtige Veröffentlichungen zur Bewegten Schule. Reiner Hildebrandt-Stramann berichtet über 'Mehr Bewegung in der Grundschule' von Rüdiger Klupsch-Sahlmann. Christine Kröger und Jens Schmidt haben das Buch 'Bewegte Grundschule' von Christina Müller gelesen

Schulen in Bewegung,

so lautet der Titel des aktuellen Heftes der Zeitschrift sportpädagogik  aus dem Friedrich-Verlag in Seelze zum Thema 'Bewegte Schulen'. Rüdiger Klupsch-Sahlmann und Ralf Laging stellen die aktuelle Diskussion und verschiedene Ansätze einer Bewegten Schule vor. Im Sinne einer Bewegten Schulkultur plädieren sie für ein Konzept, dass die aktive und andauernde Mitbeteiligung aller für das Schulprogramm und Schulleben einer Schule Verantwortlichen für 'Mehr Bewegung in die Schule' einfordert. Nur so wird Bewegtes Leben und Lernen für Schüler und Schülerinnen als andauernd und verläßlich erfahrbaren.

Die Beiträge dieses Heft können Sie sich hier mit dem Get Acrobat Reader ansehen.

Darüber hinaus finden Sie viele Rezensionen über die einschlägigen Veröffentlichungen zur Bewegten Schule, eine konkrete Hilfe bei der Sichtung der einschlägigen Literatur:

Pühse / Illi: Bewegung und Sport im Lebensraum Schule / Klupsch-Sahlmann: Mehr Bewegung in der Grundschule / Müller: Bewegte Grundschule / Laging / Schillack: Die Schule kommt in Bewegung / Hildebrandt-Stramann: Bewegte Schulkultur / Knauf / Politzky: Die bewegte Grundschule

Posterbeilage der Zeitschrift sportpädagogik

Dieses Bild ist eins von acht, die sich auf dem neuen Poster der Zeitschrift 'Sportpädagogik' befinden. Acht Bilder, die dazu anregen, dass Kinder und Schülerinnen über ihre Schulhofspiele reden, neue Spiele zu erfinden und Regeln dafür festzulegen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Kinder von ihrem Schulhof sagen können:

Auf diesem Schulhof wird gespielt!

Die Vorderseite des Posters zeigt vier Spielszenen aus dem Grundschulalltag, die Rückseite vier Spiel- und Bewegungsszenen aus der Sekundarstufe I. Ein kleiner Begleittext gibt Anregungen für den Einsatz des Posters im Sport- und Bewegungsunterricht. Aber auch im normalen Klassenraum geben die Bilder Anregungen zum Spielen und Bewegen in der Pause, vor und nach dem Unterricht.

Bestellen können Sie das Poster beim Friedrich-Verlag in Seelze: Heft 6 /2000 sportpädagogik: Schüler im Unterricht.

Home Weiter

Diese Herstellung dieser Webseite wurde durch die Unterstützung folgender Verlage erst möglich:

 

 

 

 

Medien und Materialien für Ihren Unterricht - nur einen Mausklick entfernt. Oder:

Tel.: 0511 4004188 - eMail: leserservice@friedrich-verlag.de  /  Friedrich-Verlag - Im Brande 17 - 30926 Seelze